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Karl Kastner 
Unternehmensberatung
 

 

 

 

International Food Standard
IFS Version 6

Der Standard definiert ein einheitliches Anforderungsprofil für die Auditierung von Eigenmarkenherstellern, beschreibt deren Durchführung und legt ein Beurteilungsschema fest. Grundlage sind die Schlüsselkriterien, welche von der GFSI entwickelt wurden, um die Lebensmittelsicherheit zu verbessern. Ziel ist die Schaffung einer Beurteilungsgrundlage für alle Eigenmarkenhersteller von Lebensmitteln, eine einheitliche Formulierung und Durchführung der Audits, gegenseitige Anerkennung der durchgeführten Audits und eine hohe Transparenz innerhalb der gesamten Lieferkette. Verbunden mit einer Online-Datenbank wird ein zukunftsorientiertes, transparentes und umfassendes Paket für die Auditierung von Lebensmittelherstellern angeboten.

Seit dem 01. Juli 2012 ist die neue Version 6 des IFS in Kraft und löst die seit  2008 gültige Version 5 ab. Ab 1. Juli 2012 werden die IFS-Audits nur noch entsprechend der Kriterien  von Version 6 durchgeführt.  Der Fokus des International Food Standards (IFS) liegt in der Beherrschung der Prozesse, d.h. auf Lebensmittelsicherheit, HACCP, Hygiene, Betriebsumgebung, Rückverfolgbarkeit und Standortsicherheit. 
Die Anforderungen setzen sich zusammen aus den Modulen Qualitätsmanagement, HACCP, gute Herstellpraxis (GMP) und gute Handelspraxis (GHP). 

Der Standard gliedert sich in folgende Kapitel:

1. Unternehmensverantwortung
Die bedeutet, dass es eine festgelegte Unternehmenspolitik und -Leitlinien gibt, dass die Unternehmensstruktur und -Prozssse definiert sind, dass sich das Unternehmen an den Kundenbedürfnissen ausrichtet, dass durch die Unternehmensleitung eine regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit erfolgt.

2. QM-System
In diesem Kapitel werden Anforderungen an das HACCP System, HACCP Team, HACCP Analyse und HACCP-Dokumentation definiert. Weiters werden Regelungen über die Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten sowie über die Lenkung der Aufzeichnungen behandelt.

3. Ressourcenmanagement
Der Fokus dieses Kapitels richtet sich auf die zur Absicherung der Erzeugnisqualität notwendigen Anforderungen, dazu gehören personelle Ressourcen in Bezug auf die Kompetenz von Mitarbeitern, an technische Ressourcen in Richtung notwendiger Infrastruktur und das Arbeitsumfeld. Ein großer Abschnitt befasst sich mit der Schutzbekleidung für das Personal, der persönlichen Hygiene, dem Vorgehen bei infektiösen Erkrankungen, den Schulungen und den Sozialeinrichtungen.

4. Herstellungsprozess
Dieses Kapitel schlägt den Bogen von den Vorgaben für den Herstellungsprozess über umfassende Vertragsprüfungen, Spezifikationen für die Produkte, die Produktentwicklung, den Einkauf und die Verpackung der Produkte. Festgelegt sind die Standards für die Betriebsumgebung wie Betriebsgelände und Bodenbeschaffenheit, Mauern, Decken, Fenster und Klimatisierung. Weitere Teile befassen sich mit Lagerhaltung, Transport, Wartung und Instandhaltung sowie der allgemeinen Rückverfolgbarkeit. Weiters definiert dieses Kapitel Anforderungen und Kriterien bezüglich des Risikos mit Fremdkörpern.  Schlussendlich befassen sich zwei große Abschnitte mit der Rückverfolgbarkeit von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) und Allergenrisiken.

5. Messungen, Analysen, Verbesserungen
Die Anforderungen an ein "Interne Audits", die Behandlung von Kundenreklamationen, Betriebsbegehnungen, Kalibrierungen von Mess- und Überwachungsgeräten, Produktanalysen, Produktsperrung und Umgang mit nicht konformen Produkten, sowie die Rücknahme bzw. der Rückruf von Erzeugnissen sind wichtige Bestandteile dieses Kapitels.

6. Food Defense 
Die Anforderungen zum Schutz vor absichtlichen Schädigungen müssen erfüllt werden. Dazu gehört unter anderem eine "Gefahrenanalyse zu Bewertung der Risiken zum Produktschutz“, die Bewertung der „Standortsicherheit“, Richtlinien und Regelungen für „Personal und Besucher“ sowie „Externe Kontrollen“.

Zertifizierungslevel:
Der IFS Standard in der Version 6 unterscheidet auch weiterhin zwischen den zwei Zertifizierungslevels "Basisniveau" und "Höheres Niveau". 
Für das Basisniveau müssen die Mindestanforderungen zu mindestens 75% erfüllt werden und um das höhere Niveau zu erreichen, müssen mindestens 95 % der Anforderungen erreicht werden. 

Es gibt vier Bewertungsstufen, wobei für jedes Kriterium eine maximale Punktzahl erreicht werden kann, welche sich aber nach angestrebtem Niveau unterscheidet.
A: Volle Übereinstimmung (20 Punkte)
B: Nahezu volle Übereinstimmung (15 Punkte)
C: Ein kleiner Teil wird erfüllt (5 Punkte)
D: Standardkriterium nicht erfüllt (-20 Punkte)

Kann ein Kriterium bei der Auditierung nicht geprüft werden, da es auf den Betrieb oder Prozess nicht zutrifft, wird ein "NA" (nicht zutreffend) vergeben und ist vom Auditor kurz zu begründen. Ebenso muss der Auditor alle Nichtkonformitäten in den Stufen B, C und D begründen.

KO-Kriterien
Der IFS-Standard V6 definiert "10 KO-Kriterien".  Wird ein "KO-Kriterium" mit D bewertet, fürht dies zum Abzug von 50% der möglichen Gesamt- punktezahl. Die KO-Kriterien finden sich in den Bereichen: 
- 1.2.4 Verantwortung der Unternehmensleitung 
- 2.2.3.8.1. Überwachung der CCP`s HACCP-Analyse, 
- 3.2.1.2 Personalhygiene 
- 4.2.1.2 Rohwarenspezifikationen
- 4.2.2.1 Rezeptureinhaltung
- 4.12.1 Fremdmaterialmanagement
- 4.18.1 Rückverfolgbarkeit
- 5.1.1. Interne Audits
- 5.9.2 Verfahren zum Warenrückruf / Warenrücknahme
- 5.11.2 Korrekturmaßnahmen

Major:

Ein Major kann für alle Anfoderungen, die nicht KO-Kriterien sind, vergeben werden. Dies geschieht wenn es zu einem erheblichen Versäumnis bei der Erfüllung der Standardanforderungen kommt. 
Ein Major führt zum Abzug von 15% der möglichen Gesamtpunktezahl.

Audithäufigkeit:

Die Häufigkeit der Audits beträgt 12 Monate und wird ab dem Auditdatum gerechnet. 

Download IFS 6

Link IFS-Auditportal


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Produktinformation

Qualität ist kein Zufall, sondern systematisches Engagement.

Copyright 2006-2017 Karl Kastner, MSc. Unternehmensberatung, Tannenweg 25, 4511 Allhaming   Tel.: +43-699- 19910131   Mail: office(at)kastner-beratung.at