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Karl Kastner 
Unternehmensberatung
 

 

 

 

Begriffe aus TQM, Qualitätsmanagement, IFS, ISO 22000, ... 

Begriff Definition Quelle
Abweichung

Nichtübereinstimmung mit einer Anforderung, ohne Auswirkungen auf die Lebensmittelsicherheit im Bezug auf Produkte und Prozesse, im IFS werden Abweichungen mit B, C oder D und KO-Anforderungen mit B bewertet.

IFS
Aktualisierung 

Sofortige und/oder planmäßige Maßnahme, welche die Anwendung der neuesten Informationen sicherstellen soll.

ISO 22000:2005
Allergen

Ein Allergen ist eine Substanz, die eine allergische Reaktion in einem Teil der Bevölkerung auslösen kann.

Deklarationspflichtige Allergene sind: 
+ Glutenhaltiges Getreide (d. h.: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon) sowie daraus hergestellte Erzeugnisse; 

+ Krebstiere und Krebstiererzeugnisse; - Eier und Eierzeugnisse; - Fisch und Fischerzeugnisse; - Erdnüsse und Erdnusserzeugnisse; 
+ Soja und Sojaerzeugnisse; 
+ Milch und Milcherzeugnisse (einschließlich Laktose) 
+ Schalenfrüchte, d. h. Mandel (Amygdalus communis L.), Haselnuss (Corylus avellana), Walnuss (Juglans regia), Kaschunuss (Anacardium occidentale), Pecannuss (Carya illinoiesis (Wangenh.) K. Koch), Paranüss (Bertholletia excelsa), Pistazie (Pistacia vera), Macadamianuss und Queenslandnuss (Macadamia ternifolia) sowie daraus hergestellte Erzeugnisse; 
+ Sellerie und Sellerieerzeugnisse; 
+ Senf und Senferzeugnisse; 
+ Sesamsamen und Sesamsamenerzeugnisse;
+ Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/kg oder 10 mg/l, als S02 angegeben; 
+ Lupinen und Lupinenerzeugnisse; 
+ Weichtiere und Weichtiererzeugnisse. 

RICHTLINIE 2006/142/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Dezember 2006 zur Änderung der Richtlinie 2000/13/EG hinsichtlich der Angabe der in Lebensmitteln enthaltenen Zutaten

IFS
Angebot

Eine nach Aufforderung abgegebene Bereitschaftserklärung eines Lieferanten einen zustandekommenden Vertrag über die Lieferung eines Produktes zu erfüllen

DIN ISO 8402 
DIN EN ISO 9001 (3.2) 
DIN EN ISO 9002 (3.2) 
DIN EN ISO 9003 (3.2)
Arbeitsanweisungen (AA)

Definition eines Arbeits- oder Aufgabenbereiches in schriftlicher Form

DIN ISO 8402 (3.15)
Assessment

Assessment ist eine Strategie- oder Problemanalyse, in der Regel im Rahmen einer Organisationsuntersuchung als Globalanalyse einer detaillierten Analyse vorgeschaltet; auch gegenständig durchführbar; definierter Zeitrahmen: in der Regel 4-6 Wochen

 
Aufzeichnung

Ein Dokument, das einen Nachweis über eine ausgeführte Tätigkeit oder über erzielte Ergebnisse liefert.

 
Audit

Ein Audit ist eine systematische unabhängige Untersuchung, um festzustellen, ob die qualitätsbezogenen Tätigkeiten und damit zusammenhängenden Ergebnisse den geplanten Anforderungen entsprechen, und ob diese Anforderungen tatsächlich verwirklicht und geeignet sind, die Ziele zu erreichen.

IFS
Begutachter

Von einer Akkreditierungsstelle eingesetzte Person, die allein oder als Teil eines Begutachtungsteams eine Konformitätsbewertungsstelle (Zertifizierungsstelle) begutachtet.

IFS
Benchmarking

Strukturierte Methode und Instrument der Wettbewerbsanalyse. Benchmarking ist der kontinuierliche Vergleich von Produkten, Dienstleistungen sowie Prozessen und Methoden mit (mehreren) Unternehmen, um die Leistungslücke zum sog. Klassenbesten (Unternehmen, die Prozesse, Methoden etc. hervorragend beherrschen) systematisch zu schließen. Grundidee ist es, festzustellen, welche Unterschiede bestehen, warum diese Unterschiede bestehen und welche Verbesserungsmöglichkeiten es gibt.

 
Beschwerde-
management

Ziel des Beschwerdemanagement (Service Recovery Management) ist es Fehler (Service Fehler) dann zu beheben, wenn sie passieren und nicht erst zu reagieren wenn sich der Kunde beschwert. Beschwerdemanagement ist deshalb eine Aufgabe, die von den Mitarbeitern vor Ort, unverzüglich und eigenverantwortlich gelöst werden sollte. Beschwerdemanagement ist deshalb eine der wichtigsten Aufgabe jeder Organisation.

 
Brainstorming

Kreativitätstechnik bei der mehrere Personen nach bestimmten Regeln in einer Gruppe Lösungsalternativen sammeln. Die Regeln bestehen darin, dass die Mitglieder einander nicht bei der Nennung von Ideen kritisieren, dass ausdrücklich ein freies Spiel der Gedanken erwünscht ist, dass es auf die Menge, nicht auf die Qualität der Ideen ankommt und dass eine Kombination und Weiterführung vorhandener Ideen erwünscht ist. Ein Diskussionsleiter achtet auf die Einhaltung der Regeln, protokolliert, bringt den Gedankenfluss wieder in Gang, ermutigt zurückhaltende Mitglieder, hält übereifrige Teilnehmer zurück und zeigt neue Verbindungen der Gedanken auf.

 
Betriebsbegehung (versus Interne Audits)

Betriebsbegehungen umfassen spezifische Aspekte und können durch jede zuständige Person durchgeführt werden. Dies beinhaltet regelmäßige Besichtigungen in allen Bereichen, und zu jedem Anlass, um die Konformität zu überprüfen (Hygiene, Schädlingskontrolle, Produktkontrolle, Produktion, Fremdkörpergefahren etc.).

IFS
Betriebsstätte

Standort eines Unternehmens

IFS
CCP – Critical Control Point

Kritischer Kontrollpunkt: Eine Stufe, auf der es möglich und von entscheidender Bedeutung ist, eine Gefahr für die Lebensmittelsicherheit zu verhüten oder auszuschalten oder sie auf ein annehmbares Maß zu verringern.

IFS
CP – Kontrollpunkt

Ein Prozesspunkt der durch Maßnahmen mittels Messung, Tests, Prüfungen und/oder Inspektionen die Lebensmittelsicherheit gewährleistet.

IFS
CE-Zeichen

CE ist die Abkürzung von "Communautè Europèenne", die französische Übersetzung für "Europäische Gemeinschaft"
Das CE-Zeichen ist ein Symbol für den freien Handel von technischen Produkten in Europa. Leitziele der CE-Kennzeichnung sind:

  • "Konzipierung und Bau der Maschine unter Beachtung der grundlegenden Anforderungen der EG-Maschinenrichtlinien". Mit der CE-Kennzeichnung sichert der Hersteller zu, dass seine technischen Produkte oder Erzeugnisse, die von einer oder mehreren EG-Richtlinien erfasst werden, die Anforderungen der Richtlinien erfüllen.

  • Die Konformitätserklärung wird von der Führungsebene bzw. deren Bevollmächtigten unterschrieben und stellt eine zugesicherte Eigenschaft dar. Das heißt der Hersteller garantiert dem Kunden, dass er alle Anforderungen der betreffenden EG-Richtlinien berücksichtigt hat.

 
Design of Experiments (DOE)

Die statistische Versuchsplanung (englisch design of experiments, DOE) wird bei Entwicklung und Optimierung von Produkten oder Prozessen eingesetzt.Da Versuche Ressourcen benötigen (Personal, Zeit, Geräte usw.), sieht sich der Versuchsverantwortliche in einem Zwiespalt zwischen einerseits der Genauigkeit und Zuverlässigkeit seiner erwarteten Ergebnisse und andererseits dem dazu notwendigen Aufwand. Der Begriff „Versuch“ schließt neben materiellen Versuchen auch Rechnersimulationen mit ein. Mit der statistischen Versuchsplanung wird mit möglichst wenigen Versuchen (Einzelexperimenten) der Wirkzusammenhang zwischen Einflussfaktoren (= unabhängige Variablen) und Zielgrößen (= abhängige Variable) möglichst genau ermittelt.

 
Dienstleistung

In Abgrenzung zur Warenproduktion (materielle Güter) spricht man bei den Dienstleistungen von immateriellen Gütern.

 
Effektivität

Effektivität spiegelt die Zielerreichung wieder. Es dreht sich also um die Frage, ob man mit seiner Tätigkeit auch etwas bewirkt. Effektivität bezieht sich auf den Output, auf das Resultat von Handlungen und Prozessen.

 
Effizienz

Wirtschaftlichkeit (die sich aus dem Verhältnis zwischen Nutzen und Aufwand ergibt)

 
EFQM

EFQM steht einerseits für die Europäische Vereinigung für Qualitätsmanagement (European Foundation for Quality Management) als auch oft für das Unternehmensmodell das durch die EFQM erarbeitet wurde. efqm.ch hat sich zum Ziel gesetzt Organisationen im deutschsprachigem Raum bei der Umsetzung Hilfestellungen zu bieten.

 
FMEA

Fehlermöglichkeiten- und Fehlereinflussanalyse (FMEA für Failure Mode and Effect Analysis oder Schwachstellenanalyse) ist ein methodisches Verfahren zur systematischen und vollständigen Erfassung der potentiellen Risiken und Fehler in Entwicklung, Konstruktion und Fertigung. Absicht ist es dabei, mögliche Fehler sowie deren Risiken und Folgen bereits vor ihrer Entstehung systematisch und vollständig zu erfassen und zu vermeiden um dadurch auch eine Reduktion von Fehlerkosten zu bewirken. 
Die FMEA geht davon aus, dass es wesentlich wirtschaftlicher ist, potentielle Fehler zu vermeiden und Risiken abzubauen, als die Fehler nachträglich zu beheben. Sie findet als Methode zur frühzeitigen Schwachstellenerkennung und –vermeidung in Entwicklung, Konstruktion, Planung, Fertigungsvorbereitung etc. Anwendung.

 
Eichung

Das Eichen eines Messgerätes (auch einer Maßverkörperung) umfasst die von der zuständigen Eichbehörde nach den Eichvorschriften vorzunehmenden Prüfungen und die Stempelung. Durch die Prüfung wird festgestellt, ob das vorgelegte Messgerät der Eichvorschriften entspricht, d.h. ob es den an seine Beschaffenheit und seine messtechnischen Eigenschaften zu stellenden Anforderungen genügt, insbesondere ob die Beträge der Messabweichung die Fehlergrenze(n) nicht überschreitet. Durch die Stempelung wird beurkundet, dass das Messgerät zum Zeitpunkt der Prüfung diesen Anforderungen genügt hat und dass auf Grund seiner Beschaffenheit zu erwarten ist, dass es bei einer Handhabung entsprechend den Regeln der Technik innerhalb der Nacheichfrist "richtig" bleibt.
Welche Messgeräte der Eichpflicht unterliegen und welche davon befreit sind, ist gesetzlich geregelt.

DIN 1319 Teil 1 06/85
Eingangsprüfung

Annahmeprüfung an einem zugelieferten Produkt. Der Abnehmer einer Ware muss sich bei der Wareneingangsprüfung oder beim Lieferanten selbst über die Einhaltung der vereinbarten Forderungen der gelieferten Leistung überzeugen.

DIN 55350/T17
Einheit

Materieller oder immaterieller Gegenstand der Betrachtung.

DIN ISO 8402 (1.1)
Endprüfung

Letzte der Qualitätsprüfungen vor Übergabe der Einheit an den Abnehmer.

DIN 55350/T17
Endverbraucher

Ist der letzte Verbraucher eines Lebensmittels, der das Lebensmittel nicht im Rahmen der Tätigkeit eines Lebensmittelunternehmens verwendet.

IFS
Fließdiagramm

Eine systematische Darstellung der Schritt- oder Betriebsablauffolge, die bei der Produktion oder Herstellung eines besonderen Lebensmittels angewandt wird.

IFS
Gefahr

Ein in einem Lebensmittel vorhandenes biologisches, chemisches oder physikalisches Agens oder ein Zustand dieses Lebensmittels, der sich schädlich auf die Gesundheit auswirken kann.

IFS
Gefahrenanalyse

Der Vorgang des Sammelns, Aus- und Bewertens von Informationen über Gefahren und Situationen, die diese hervorrufen können, um zu entscheiden, welche für die Lebensmittelsicherheit bedeutend sind und daher im HACCP-Plan einzubeziehen sind.

IFS
Grenzwert

Wert, der zwischen Annahme und Ablehnung unterscheidet.

ANMERKUNG 1 Definition gemäß Bezugsdokument

ANMERKUNG 2 Grenzwerte werden festgelegt, um sicherzustellen, dass ein kritischer Lenkungspunkt (CCP) unter Kontrolle bleibt. Falls ein Grenzwert überschritten oder verletzt wird, sind die betroffenen Produkte als potenziell nicht sichere Produkte zu betrachten.

ISO 22000:2005
GVO

Gentechnisch veränderter Organismus": ein Organismus mit Ausnahme des Menschen, dessen genetisches Material so verändert worden ist, wie es auf natürliche Weise durch Kreuzen und/oder natürliche Rekombination nicht möglich ist.

IFS
HACCP

Ein System, das Gefahren, die für die Lebensmittelsicherheit signifikant sind, identifiziert, bewertet und beherrscht.

IFS
Händler

Geschäftsbetrieb, welcher Produkte direkt an den Endverbraucher verkauft.

IFS
Head office 
assessment

Begutachtung der Direktion der Konformitätsbewertungsstelle.

IFS
Internes Audit

Systematische und dokumentierte Untersuchung zur Erlangung und Bewertung objektiver Nachweise, um festzustellen, ob das System eines Unternehmens mit den selbst festgelegten Auditkriterien übereinstimmt.

IFS
Justieren

Tätigkeit, die ein Messgerät in einen gebrauchstauglichen Betriebszustand versetzt.

 
Kalibrierung

Kalibrierung ist die Überprüfung von Messgeräten, für die es keine gesetzlichen Vorgaben gibt. Vergleich von Messungen eines Prüfmittels mit den Werten eines genaueren Normals nach einem dokumentierten Verfahren mit dem Ziel, Abweichungen zu erkennen, aufzuzeichnen und zu korrigieren. Dabei kann zusätzlich die Einhaltung vorgegebener Toleranzen überprüft und gegebenenfalls ein Abgleich durchgeführt werden.

ACHTUNG! Ein Kalibrierzeichen auf einem Messgerät ist keine Garantie, dass das Messgerät ohne Fehler arbeitet oder den Anforderungen einer Norm entspricht. Es ist lediglich der Nachweis, dass das Messgerät kalibriert wurde. Ob das Messgerät für die jeweilig Messaufgabe geeignet ist, muss immer dem Kalibrierschein entnommen werden!

IFS

 

 

 

 

BVfS

Kaizen

(japanisch: ständige Verbesserung) In Verbindung mit dem Qualitätsgedanken wird KAIZEN als ständiges Streben nach Verbesserung verstanden, das sich auf das gesamte Unternehmen und alle Lebensbereiche der Mitarbeiter bezieht.

 
Kontamination

Eine Vermischung, Verschmelzung oder Durchdringung in Lebensmitteln oder im Lebensmittelumfeld. Die Kontamination umfasst; physikalische, chemische, biologische Kontamination. Kontamination bedeutet auch die Wechselwirkung von Verpackungen untereinander.

IFS
Konformität

Die Erfüllung festgelegter Forderungen.

DIN ISO 8402 (2.9)
Korrektur

Maßnahme zur Beseitigung eines bekannten Fehlers.

IFS
Korrektur-
maßnahme

Tätigkeit, ausgeführt zur Beseitigung der Ursachen einer vorhandenen Nichtkonformität, eines Mangels oder einer anderen unerwünschten Situation um deren Wiederkehr vorzubeugen.

DIN ISO 8402 (4.14)
Kreativitäts-
technik

Sind Techniken, die darauf abzielen Perspektiven zu verändern und neue Ideen hervorzubringen. Viele Kreativitätstechniken basieren auf Prinzipien der freien Assoziation, zumeist in der Gruppe. Typische Kreativitätstechniken sind z.B. Brainstorming, Clustering, 653 usw. Kreativitätstechniken können vielseitig angewandt werden und bieten sich besonders dort an, wo ritualisierte und festgefahrene Denkweisen und Perspektiven den Fortschritt behindern. Dementsprechend werden sie auch gerne z.B. in der Produktentwicklung, Marketing und Werbung verwendet. Durch den Einsatz von Kreativitätstechniken wird die Findewahrscheinlichkeit von (vielen) Ideen bei innovativen Problemstellungen erhöht; ein Findeerfolg ist jedoch nicht garantiert. 

 
Kunde

Der Empfänger eines Produkts, das von einem Lieferanten bereitgestellt wurde (intern und extern).

DIN ISO 8402 (1.9)
Kunden

Als Kunden verstehen wir alle Leistungsbezüger (intern und extern)

 
Lebensmittel-
sicherheit

Oberbegriff für alle Maßnahmen und Konzepte, die sicherstellen sollen, dass Lebensmittel für den Genuss durch die Verbraucher geeignet sind und von ihnen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Schädigungen ausgehen können.  

Konzept, dass ein Lebensmittel beim Verbraucher keinen Schaden verursacht, wenn es dem bestimmungsgemäßen Gebrauch entsprechend zubereitet und/oder verzehrt wird.

IFS

   

 

 

ISO 22000:2005

 

Lebensmittelkette

Folge der Stufen und Arbeitsgänge, die im Rahmen der Produktion, Verarbeitung, Verteilung, Lagerung und

Handhabung eines Lebensmittels und seiner Zutaten von der Primärproduktion bis zum Verbrauch stattfinden

ANMERKUNG 1 Diese umfasst auch die Produktion von Futtermitteln für Tiere, die der Lebensmittelgewinnung dienen.

ANMERKUNG 2 Die Lebensmittelkette beinhaltet auch die Produktion von Materialien, die für den Kontakt mit

Lebensmitteln oder Rohstoffen vorgesehen sind.

ISO 22000:2005
Lebensmittel-
sicherheits-
politik

Die Lebensmittelsicherheit betreffende allgemeine Absichten und die Ausrichtung einer Organisation, die von der obersten Leitungsebene förmlich festgelegt werden

ISO 22000:2005
Leitbild

Das Leitbild ist ein Dokument, das langfristige und allgemeine übergreifende Organisationsziele, die Grundsätze der Strukturen und Vorstellungen über die zukünftige Entwicklung festlegt. Das Leitbild soll eine Orientierung für Mitarbeiter und Partner (generell alle Anspruchsgruppen wie z.B. Verwaltungsräte, Kunden, Behörden) bieten und das Handeln der Organisation nach außen kurz und verständlich formuliert dokumentieren. Sinnvoll erscheint es, alle Mitarbeiterebenen bei der Leitbilderstellung etwa im Rahmen einer Projektgruppe mit einzubeziehen.

 
Lieferant

Die Organisation, welche dem Kunden ein Produkt bereitstellt.

DIN ISO 8402 (1.10)
Management-
review

Eine formelle Bewertung des Standes und der Angemessenheit des Qualitätsmanagementsystems in Bezug auf die Qualitätspolitik sowie auf Zielsetzungen durch die oberste Leitung.

DIN ISO 8402 (3.9)
Mitarbeiter

Alle Personen, die auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages an einem Geschäftsprozess mitarbeiten

 
Nichtkonformität

Nichterfüllung einer spezifischen Anforderung. Nichtkonformität liegt vor bei der Nichteinhaltung von Gesetzesvorgaben, Lebensmittelsicherheit, interne Fehlfunktionen und Kundenbelange. Im IFS wird Nichtkonformität mit einem Major oder KO-Anforderungen mit D bewertet.

IFS
Organisation

Eine Gesellschaft, eine Firma, ein Unternehmen oder eine Institution oder ein Teil davon, eingetragen oder nicht, öffentlich oder privat, welche ihre eigenen Funktionen und Verwaltung besitzt.

 
Pflichtenheft

Das Pflichtenheft ist die schriftliche Grundlage für die Entwicklung neuer Produkte, in der die Eckdaten der Gewünschten Entwicklung niedergeschrieben werden. Oftmals Grundlage eines Angebotes oder Vertrages.

DIN ISO 9004 (7.2) 
DIN ISO 9004-2 (5.1.3 / 3.2 / 3.2.1)
Präventiv-
programm

Der Lebensmittelsicherheit dienende> Grundvoraussetzungen und Handlungen, die für Erhaltung einer hygienischen Umgebung in der gesamten Lebensmittelkette (3.2) notwendig sind, geeignet für die Herstellung, Behandlung und Bereitstellung von sicheren Endprodukten und sicheren Lebensmitteln für den menschlichen Verzehr

ISO 22000:2005
Produkt

Ein Produkt ist das Ergebnis von Tätigkeiten und Prozessen.

Der Begriff Produkt kann Dienstleistung, Hardware, verfahrenstechnische Produkte, Software oder Kombinationen daraus einschließen. 

 

IFS

DIN ISO 8402 (1.4) 
DIN EN ISO 9001 (3.1) 
DIN EN ISO 9002 (3.1) 
DIN EN ISO 9003 (3.1)
Produkt-
anforderung

Produktanforderung beinhaltet:
Produktsicherheit, Produktqualität, Produktlegalität, Prozess und Spezifikation.

IFS
Produkt-
rücknahme

Ist jede Maßnahme, mit der verhindert werden soll, dass ein gefährliches Produkt vertrieben, ausgestellt oder dem Verbraucher angeboten wird.

IFS
Produktrückruf

Jede Maßnahme, die auf Erwirkung der Rückgabe eines dem Verbraucher vom Hersteller oder Händler bereits gelieferten oder zur Verfügung gestellten gefährlichen Produkts abzielt.

IFS
Projekt

Ein Projekt ist ein Vorhaben, das im wesentlichen durch Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist, wie z. B.: Zielvorgabe, zeitliche, finanzielle, personelle oder andere Bedingungen, Abgrenzungen gegenüber anderen Vorhaben und projektspezifische Organisation.

DIN 69901
Projekt-
management

Projektmanagement ist die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mittel für die Abwicklung eines Projekts.

DIN 69901
Prozess

Ein Satz von in Wechselbeziehungen stehenden Mitteln und Tätigkeiten, die Eingaben in Ergebnisse umgestalten.

Ein Prozess besteht aus logisch zusammenhängender Aktivitäten zur Erstellung einer Leistung oder Veränderung eines Objektes (=Transformation)
Folgende Faktoren kennzeichnen einen Prozess:

  • definierter Anfang (Auslöser oder Input)

  • definiertes Ende (Ergebnis, Wert, Output)

  • Hauptziel: Wertzuwachs bzw. Wertschöpfung

DIN ISO 8402 (1.2)
Prozess-
management

Prozessmanagement, auch Geschäftsprozessmanagement (GPM) beschäftigt sich mit der Identifikation, Gestaltung, Dokumentation, Implementierung, Steuerung und Verbesserung von Geschäftsprozessen. Ganzheitliche Ansätze zum Geschäftsprozessmanagements adressieren nicht nur technische Fragestellungen, sondern insbesondere auch organisatorische Aspekte, wie das Strategische Management, die Organisationskultur oder die Einbindung und Führung von Prozessbeteiligten. Prozessmanagement ist der Kern einer jeden Qualitätsverbesserung – die Reduktion von Fehlleistungen, Ausschuss und Verzögerungen sind der direkte Nutzen.

 
Prüfablaufplan

Festlegung der Abfolge von Qualitätsprüfungen.

DIN 55350/T11
Prüfanweisung

Anweisung für die Durchführung einer Qualitätsprüfung.

DIN 55350/T11
Qualität

Die Gesamtheit von Merkmalen einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.

DIN ISO 8402 (2.1)
Qualitäts-
management-
system

Die Organisationsstruktur, Verantwortlichkeiten, Verfahren, Prozesse und erforderlichen Mittel für die Verwirklichung des Qualitätsmanagements.

Qualitätsmanagement zielt auf ein Qualitätsbewusstsein und auf Qualitätssicherung in allen Phasen der Wertschöpfungskette. Qualitätsmanagement wird damit zu einem umfassenden Denk- und Handlungsansatz, der sich in der Unternehmensphilosophie, also dem Selbstverständnis und Leitbild eines Unternehmens sowie im konkreten Führungskonzept für das gesamte Unternehmen niederschlägt.

 
Qualitäts-
management-
handbuch 
(QMH, QSH)

Qualitätssicherungshandbuch, auch Qualitätsmanagementhandbuch (QMH): Ein Dokument, in dem die Qualitätspolitik dargelegt und das Qualitätsmanagementsystem einer Organisation beschrieben ist.

DIN ISO 8402 (3.12) 
Qualitäts-
management-
plan

Ein Dokument, in dem die spezifischen qualitätsbezogenen Arbeitsweisen und Hilfsmittel sowie der Ablauf der Tätigkeiten im Hinblick auf ein einzelnes Produkt, ein einzelnes Projekt oder einen einzelnen Vertrag dargelegt sind.

DIN ISO 8402 (3.13)
Qualitätspolitik

Die umfassenden Absichten und Zielsetzungen einer Organisation zur Qualität, wie sie durch die oberste Leitung formell ausgedrückt werden.

DIN ISO 8402 (3.1) 
DIN ISO 9004 (4.2) 
DIN ISO 9004-2 (4.2.1)
Risiko

Eine Funktion der Wahrscheinlichkeit einer die Gesundheit beeinträchtigenden Wirkung und der Schwere dieser Wirkung als Folge der Realisierung einer Gefahr.

IFS
Risikoanalyse

Prozess aus den drei miteinander verbundenen Einzelschritten Risikobewertung, Risikomanagement und Risikokommunikation.

IFS
Rück-
verfolgbarkeit

Die Möglichkeit, ein Lebensmittel oder Futtermittel, ein der Lebensmittelgewinnung dienendes Tier oder einen Stoff, der dazu bestimmt ist oder von dem erwartet werden kann, dass er in einem Lebensmittel oder Futtermittel verarbeitet wird, durch alle Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen zu verfolgen.

IFS
Sicherheits-
datenblatt (SDB)

Sicherheitsdatenblätter (SDB) sind Sicherheitshinweise für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. Sie liefern dem beruflichen Verwender von Chemikalien wichtige Informationen zu folgenden Merkmalen; Identität des Produktes, auftretende Gefährdungen, sichere Handhabung und Maßnahmen zur Prävention sowie im Gefahrenfall. Das SDB kann in Papier- oder elektronischer Form vorliegen.

IFS
Spezifikation

Ein Dokument, in dem genauere, detailreichere Beschreibung oder Auflistung; formalisierte Beschreibung eines Produktes, eines Systems oder einer Dienstleistung festgelegt sind.

 
SWOT – 
Analyse

Nur wer seine Stärken und Schwächen kennt (Strengths/Weakness) und sie auf die Chancen und Risiken (Opportunities/Threats) des Marktes abstimmt, kann im Wettbewerb bestehen. Darum geht es in der SWOT-Analyse. Sie ist ein Modell, das die internen Faktoren eines Unternehmens oder einer Organisation und die externen Gegebenheiten abgleicht, um daraus eine Strategie zu entwickeln. Wobei die Stärken und Schwächen eine relative Größe sind und erst im Vergleich mit den Mitkonkurrenten Aussagekraft bekommen. Zu den internen Faktoren zählen Fähigkeiten und Ressourcen wie die Qualifikation der Mitarbeiter, Produktqualität, finanzielle Ausstattung, Marktposition, vorhandene Ressourcen oder auch das Firmenimage.

Die externen Voraussetzungen werden von den Veränderungen auf dem Markt bestimmt, auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat: gesetzliche Rahmenbedingungen und ökologische Anforderungen, neue Technologien und Produkte oder ein verändertes Konsumverhalten. In diesem Chancen/Risiko-Abgleich werden ökologische, technische, soziale, wirtschaftliche und marktspezifische Punkte berücksichtigt. Der Kriterienkatalog für die Standortbestimmung gehört deshalb zu den wichtigen Vorbereitungen für eine Strategieentwicklung und sollte deshalb etwa jährlich erneut geprüft werden.

Letztlich soll beurteilt werden, wie das Unternehmen mit seinen gegebenen Kompetenzen und Ressourcen auf die zu erwartenden Veränderungen des Marktes von morgen reagieren muss: vielleicht mit neuen Kernkompetenzen, Serviceangeboten oder ganz anderen Geschäftsfeldern.

 
System

Geplante, nachhaltig strukturierte Vorgehensweise. Je nach Komplexität ist eine Dokumentation zu empfehlen. Ein System beinhaltet;  Dokumentation, Verfahrensbeschreibung, Kontrolle/Überwachung, Korrekturmaßnahmen, Plan der Betriebsstätte.

 
TQM 
Total Quality

TQM oder Total Quality Management ist eine Führungsphilosophie, die neben der Verbesserung der Qualität von Produkten oder Dienstleistungen auch die Qualität betrieblicher Arbeitsprozesse und der Unternehmenskultur zu optimieren versucht. Dabei beinhaltet der Begriff Qualität immer auch die zwei Dimensionen der Kosten- und Termineinhaltung. Die Qualität des Unternehmens für alle Beteiligten (Kapitalgeber, Kunden, Mitarbeiter und Partner, sowie für die Gesellschaft) wird als das oberste Ziel einer Organisation angesehen. TQM basiert auf der kontinuierlichen Teamarbeit. Was Qualität ist, wird nach den Prinzipien des TQM vom Kunden (interner oder externer) bestimmt. Abweichungen werden aufgrund von quantitativen Daten ermittelt. Das EFQM Modell für Business Excellence stellt ein in der Praxis erprobtes Umsetzungs- und Bewertungsmodell für TQM dar.

 
TRIZ

Die Theorie zur erfinderischen Problemlösung – TRIZ – stellt einen einzigartigen wissensbasierenden Ansatz zur Lösung innovativer Aufgaben darf. Die TRIZ-Methodik wurde in der früheren Sowjet-Union von Genrich Altshuller, basierend auf der Patentanalyse der innovativsten Erfindungen in verschiedenen Industrien, Technologien und Fachgebieten entwickelt.

TRIZ basiert auf der Idee, dass viele grundlegende technische Aufgabenstellungen schon einmal gelöst wurden.

Im Gegensatz zu konventionellen Lösungswegen, wo teilweise mit Kompromissen gearbeitet wird, sucht TRIZ den Widerspruch der einem Problem zugrunde liegt und versucht diesen zu lösen.

TRIZ basiert auf der Analyse von vergleichbaren technischen Problemen und bietet Ihnen einen systematischen Ansatz zur Entwicklung neuer, innovativer Produkte

 
Überwachen

Durchführen einer geplanten Sequenz von Beobachtungen oder Messungen, um zu beurteilen, ob die Maßnahmen zur Beherrschung wie erwartet wirksam werden

ISO 22000:2005